Lukovany

Lukovany

Gemeindeamt

Lukovany 70
664 84, Lukovany
Tel.: +420 546 450 693
Fax: +420 546 450 693
E-mail: podatelna@lukovany.cz
Web: www.lukovany.cz

Geschichte und Gegenwart

Der Ort Lukovany liegt in der welligen Landschaft des Bobrava-Berglands. Seine Geschichte reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück, wie wir aus der romanischen Kirche Sankt Wenzel schließen können, die das Wahrzeichen des Ortes bildet. Aus schriftlichen Quellen erfahren wir von der Existenz des Ortes jedoch erst im Jahr 1269, als die Brüder Zdeslav und Arnošt von Lukovany (Lochwan) erwähnt werden, die hier wahrscheinlich ihren Herrensitz hatten. Später gelangte Lukovany in den Besitz der Herren von Lipá in Moravský Krumlov, und ab 1544 gehörte es zur Herrschaft Rosice.

Stolz ist man in Lukovany nicht nur auf die Sakralbauten, sondern auch auf das alte Gemeindesiegel mit dem zweischwänzigen Löwen. Der Ort hat heute 530 Einwohner, denen mehrere Sporteinrichtungen zur Verfügung stehen. Lebendig ist bis heute auch das Volksbrauchtum, zu dem etwa der Dreikönigstag oder die Faschingsveranstaltungen gehören. Höhepunkt im Gemeindeleben ist das Sankt-Wenzels-Fest im September. In Richtung Zakřany liegt ein Teich, der im Sommer zum Baden und Angeln und im Winter zum Schlittschuhlaufen einlädt. Durch den Ort führt ein markierter Wanderweg zur Burgruine Ketkovický hrad mit einem weiten Rundblick über die Landschaft um Ivančice und bis hin zu den fernen Pollauer Bergen.

Bedeutende Denkmäler

Kirche St. Wenzel
Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert im romanischen Stil erbaut. Der Eingang führt durch den Turm mit Zwiebelhaube, in dem sich drei Glocken befinden. Die zwei aus dem Jahr 1969 sind dem heiligen Wenzel und der Jungfrau Maria geweiht. Das Obergeschoß des Turmes zieren zweigeteilte romanische Fenster. Im Innern der Kirche befindet sich eine barocke Kanzel aus dem Jahr 1716. Den Altar schmücken die vergoldeten Holzfiguren der Heiligen Benedikt und Maurus und ein kleines Ölgemälde des heiligen Wenzel. Dahinter erhebt sich die Figur der Jungfrau mit dem Kind. Alle Skulpturen stammen aus dem Kloster in Oslavany, das 1782 im Zuge der Josephinischen Reformen aufgelöst wurde. Dir Kirche ist von einer Steinmauer umgeben, die ursprünglich eine Schutzfunktion erfüllte. Unter der Kirche wurden Reste von Gängen entdeckt, durch die sie einst mit dem benachbarten Gutshof, im Volksmund „Purk“ genannt, verbunden war.




Kulturhaus
Ursprünglich hatte hier der Konsumverein „Eintracht“ seinen Sitz, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Versorgung der Dorfbevölkerung sicherstellte. An der Wand des Hauses erinnert eine Gedenktafel an Freifrau von Hirsch, die mit ihrem Gatten in jenen Jahren die Herrschaft Rosice besaß und die dem Verein den Grund zum Bau des Hauses als Geschenk überließ. Die Tafel wurde im Todesjahr der Freifrau (1899) angebracht, dann jedoch in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts entfernt und erst im September 2006 erneut enthüllt.


Gaststätten

Lukovanská hospůdka
Lukovany 88
Tel.: +420 776 490 960

Sportstätten

TJ Sokol Lukovany
Lukovany 88
Tel.: +420 608 263 285

Kultureinrichtungen

Kulturní dům Lukovany
Lukovany 88
Tel.: +420 773 240 470

Veranstaltungen

Januar
• Dreikönigstag, Jägerball

Februar
• Faschingsvergnügen

Červen
• Den dětí

September
• Sankt-Wenzels-Fest

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