Příbram na Moravě

Příbram na Moravě

Gemeindeamt

Příbram na Moravě 33
664 84, Zastávka u Brna
Tel.: +420 546 450 224
Fax: +420 546 450 224
E-mail: obec@pribramnamorave.cz
Web: www.pribramnamorave.cz

Geschichte und Gegenwart

Die älteste Nennung des Ortes Příbram findet sich in einem Vertrag zwischen König Wenzel I. und dem Brünner Dom St. Peter aus dem Jahre 1237, den unter anderem ein Wenzel aus Příbram als Zeuge unterzeichnet hat. Im 14. Jahrhundert gehörte Příbram der Obrigkeit aus Vysoké Popovice, doch 1482 fiel es der Herrschaft Rosice zu, in deren Besitz der Ort über mehrere Jahrhunderte blieb.

Příbram war ein reines Bauerndorf, das seine Steuern in Naturalien entrichtete. Zu den abgeführten Produkten gehörte auch Kümmel, der hier im Mittelalter angebaut wurde. Drastische Veränderungen für den Ort bedeutete die Entdeckung von Steinkohlelagerstätten um Rosice und Oslavany gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts zogen nach Příbram Bergleute und Arbeiter, die im benachbarten Zastávka oder in weiter entfernten Gruben Arbeit fanden. 1875 trat Příbram einen Teil seines Gemeindegebiets an Zastávka ab, das von einem einzigen Gasthaus zu einer kleinen Industriestadt herangewachsen war. Auch Příbram selbst wurde während der Blütezeit des Bergbaus deutlich größer. Während der Ort im Jahr 1890 noch 99 Häuser zählte, hat er heute mehr als 250 Häuser und 560 ständige Einwohner.

Der Teich Kuchyňka nordwestlich des Ortes lädt mit seinem sauberen Wasser zum Schwimmen wie zum Angeln ein. Geboren wurden in Příbram der Schriftsteller Rajmund Habřina (1907 - 1960), ein Vertreter des Ruralismus, der bedeutende Biochemiker DrSc. Lubomír Macholán (1931) sowie der akademische Maler Rudolf Fila (1932).

Bedeutende Denkmäler

Kapelle des hl. Florian und der Jungfrau Maria
Den Grundstein für die Kapelle, die dem hl. Florian als Patron von Příbram geweiht wurde, legten die Einwohner des Ortes im Jahr 1992. Bis dahin diente ihnen nur eine kleine Kapelle mit einem Bild des hl. Florian am Ortsrand. Die neue Kapelle wurde 1999 fertiggestellt, sie hat den Grundriß einer Ellipse, an die sich weitere elliptische „Zellen“ anschließen. Im Süden befindet sich der Beichtstuhl, nach Norden hin der Vorraum und die Sakristei. Von ihrer gesamten Form her soll die Kapelle die Arche Noah symbolisieren. Für die außergewöhnliche architektonische Lösung wurde ihr Autor Aleš Fiala in einem Wettbewerb für moderne Sakralbauten ausgezeichnet. Eine Besonderheit im Innern sind die Plastiken der akademischen Bildhauerin Otýlie Šuterová − Christus mit hervorgehobenem Herzen, die Jungfrau Maria und der hl. Florian, der Kreuzweg und weitere.




Kreuz zum Gedenken an den Abzug der napoleonischen Armee
Die französischen Heere nahmen während ihres Feldzugs nach Mähren im Jahr 1805 wenig Rücksicht auf die örtliche Bevölkerung und machten ihr durch Beschlagnahmungen von Lebensmitteln und Futter für die Pferde sehr zu schaffen. Zur Feier ihres Abzugs stellten daher die Einwohner 1806 ein Gedenkkreuz mit folgendem Text auf: „Dieses Kreuz wurde nach dem Abzug der Franzosen aufgerichtet von der Gemeinde Příbram. Anno 1806.“




Příbramer Mühle
Im malerischen Tal des Baches Habřina befinden sich die weitläufigen Gebäude der einstigen Příbramer Mühle, die an den vergangenen Ruhm der Wassermühlen in der Region erinnert. Auch wenn die Mühle nicht öffentlich zugänglich ist, stellt sie durch ihre reizvolle Lage dennoch eine interessante Station am rot markierten Wanderweg dar, der das Tal des Bílý potok im Norden mit jenem der Oslava im Westen verbindet.



Gaststätten

Gaststätte Příbram
Příbram na Moravě 94
Tel.: +420 724 959 738

Gaststätte Na hřišti
Příbram na Moravě
Tel.: +420 739 091 919

Veranstaltungen

April
• Hexenfeuer

Mai
• Kirchweih

Juni
• Waschtrograllye

August
• Fußballturnier zur Erinnerung an Ladislav Pospíšil

August
• Rocktanzvergnügen „Sommernacht“

September
• Volksfest

Dezember
• leuchtender Christbaum

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